Archive for April, 2009

Die Pannenshow im Fotobuch

Im Laufe eines Lebens sammeln sich viele Fotos an, die entweder misslungen sind, und deswegen einen gewissen komischen Wert aufweisen, oder aber so gelungen sind, dass sie einen Menschen mit einer besonders witzigen Situation zeigen. Man muss schon Glück haben, um genau in der Sekunde auf den Auslöser zu drücken, dass man das Missgeschick eines Mitmenschen oder eine peinliche Lage wirklich in einem Foto festhalten kann.

Nie war es so leicht, einfach mit der Kamera drauf los zu halten, um derartige Bilder für ein Fotobuch anzusammeln. Die modernen Pocket Kameras kosten weniger denn je, und durch die Option, nicht einen ganzen Film, sondern nur die wirklich brauchbaren Bilder entwickeln zu lassen, kann man bei der Motivwahl sehr großzügig sein. Was letztendlich dann über bleibt, ist ein geringer Prozentsatz der wirklich geknipsten Bilder, die ist dann jedoch wirklich wert sind, aufgehoben zu werden.

Erwischt man ein Familienmitglied, wie es verschlafen mit zwei verschiedenfarbigen Socken aus dem Haus gehen möchte, ist dies wunderbar geeignet für die Pannenschau im Fotobuch. Eine offene Hosentüre, die unbemerkt geöffnete Bluse oder eine vom Schlaf ziemlich verknitterte Frisur bieten sich ebenso an. Manche Menschen haben das Talent, besonders lustige auszusehen, wenn sie nachdenken oder sich auf eine Sache konzentrieren. Auch hier sollte man manchmal einfach den Auslöser der Kamera betätigen, um den etwas dümmlichen Gesichtsausdruck für die Ewigkeit festzuhalten.

Bei der Anfertigung vom Fotobuch kann man weitere witzige Effekte mit einbringen. Kleine Textpassagen, Comics, die man hinzufügt und auch der Hintergrund hinter einem Foto lassen ein lustiges, unterhaltsames Fotobuch entstehen.

 

Ein Fotobuch ausleihen

Leiht man sich ein Fotobuch von einem seiner Bekannten aus, hat dies sicher den Grund, dass man selbst darin zu sehen ist. Eine weitere Möglichkeit ist es, das sich besonders interessante Aufnahmen eines Landes, einer Stadt oder über ein Hobby darin befinden; in jedem Falle aber leiht man sich ein Buch nicht aus, wenn es einen nicht interessiert.

Natürlich ist das Ausleihen mit einer gewissen Verantwortung verbunden. Auch wenn die meisten Besitzer ihre Fotos noch einmal als Sicherungskopie aufbewahren, auch wenn sie schon ein Fotobuch anfertigen haben lassen, sollte man dennoch nicht riskieren, das Buch in irgendeiner Weise zu beschädigen. Blättert man es durch, sollte man darauf achten, dass sowohl der Tisch als auch die Hände sauber sind, sodass man keine deutlich sichtbaren Schmutzspuren hinterlässt. Auch Kindern unter einem gewissen Alter sollte man das Buch nicht als Lektüre überlassen, wenn man nicht Gefahr laufen möchte, dass hinterher eine Seite fehlt, oder mit Filz- oder Buntstiften kunstvoll verziert wurde.

Gibt man ein verschmutztes oder zerstörtes Fotobuch an seinen Besitzer zurück, wird dieser sich darüber alles andere als freuen. Man muss sogar damit rechnen, dass aus dieser Situation heraus ein größerer Streit entstehen könnte. Eine Leihgabe ist immer eine Art Gefälligkeit, die man auch zu schätzen wissen sollte.

Eine Möglichkeit, das oben beschriebene Risiko zu umgehen, ist es, das Fotobuch beim Besitzer durchzublättern, und ihn zu bitten, ein zweites Exemplar zu bestellen, welches einem dann ganz gehört. So entkommt man der Verantwortung, darauf aufzupassen, dass dem Buch nichts passiert, oder dass man es gar verlieren könnte.

 

Antiquitäten im Fotobuch

Nicht alle Antiquitäten, die einem gefallen, kann man sich auch in seine eigene Wohnung stellen. Irgendwann ist in jeder noch so großen Wohnung einfach der Platz zu wenig, sowohl für die tollen alten Möbel aus den verschiedensten Bauzeiten, als auch für Kerzenständer, Geschirr und alles andere, was man dann Antiquitätenhändler finden könnte. Um die Sammlung weiterzuführen, ohne die Möbel kaufen zu müssen, würde sich ein Fotobuch anbieten. So kann man wenigstens die Bilder ansehen, wenn man schon nicht die Gelegenheit hat, die Antiquitäten zu besitzen.

Für dieses Fotobuch darf man nicht einfach nur auf den Auslöser seiner Kamera drücken; man muss darauf achten, dass die Fotos allesamt die wertvollen Stücke richtig in Szene setzen. Hier kann man mit dem Lichteinfall spielen, ebenso wenn man darauf achten sollte, dass das fotografierte Objekt auch im Mittelpunkt des Bildes steht. Durch Bildbearbeitungsprogramm er hat man die Möglichkeit, die Fotos in Schwarzweiß oder in der Optik einer uralten Aufnahme abzuspeichern, sodass hier wirklich stilgerecht gearbeitet werden kann.

Das Fotobuch zu bestellen wird hier schon beinahe zur Nebensache, denn durch die einfach zu bedienende Software ist es nicht schwer, sich sein eigenes Antiquitätenbuch anfertigen zu lassen. Das einzige, was man in Kauf nehmen muss, ist einige Zeit, die es dauern wird, die entsprechenden Aufnahmen anzusammeln. Als Ort für die Aufnahme der Fotografien kommen Alte Schlösser, Antiquitätenhändler, Flohmärkte und die Wohnungen von anderen Antiquitätenliebhabern in Frage. Es wäre also zu empfehlen, im Sinne von einem bald fertigen Fotobuch, stets die Kamera in der Tasche zu haben.

 

Schulprojekt Fotobuch

Im modernen Kunstunterricht an der Schule kann ein Fotobuch durchaus im Lehrplan stehen. Die Schüler bekommen zu Aufgabe, unter Berücksichtigung einer bestimmten Thematik, viele eigene Bilder zu sammeln, und diese dann in einem Fotobuch zusammenzustellen. Als Themenbereiche würden sich hier viele verschiedene Möglichkeiten anbieten. Natürlich gehört es auch dazu, die Arbeiten rund um das Projekt zu dokumentieren; dies geschieht in schriftlicher Form. Um eine gute Note erzielen zu können, muss hier jeder Schüler mit der Gruppe, aber auch einzeln, vollen Einsatz bringen, was Ideen, Durchführung und Arbeitswille betrifft.

Zunächst wird im Team das Thema für das Fotobuch diskutiert. Schon hier entstehen die ersten Ideen, wie man etwas visualisieren kann, wie man einen Gedanken in Bildform festhalten kann. Natürlich muss hier mancher Kompromiss geschlossen werden, denn nicht alles ist möglich und nicht alles gefällt jedem Beteiligten.

Die einfache Sammlung der Bilder ist ein großer Teil des Projekts Fotobuch, doch viele Nebenarbeiten fordern noch ihren Tribut. Es wird noch einige Zeit ins Land gehen, bis alle Bilder bearbeitet sind, Zusatzaufgaben, die sich mit dem Fotoapparat nicht durchführen lassen, erledigt sind, und das Buch letztendlich zur Bestellung bereit ist.

Zur Dokumentation bietet es sich an, dass jeder Schüler ein einzelnes Aufgabengebiet in einem kurzen Referat zusammenfasst. In den wenigen Tagen, die die Klasse und der Lehrer auf das fertige Fotobuch warten müssen, werden diese Referate dann gehalten, besprochen und benotet. Einige Schüler sind mit Sicherheit sehr engagiert bei der Sache, während andere sich eher zurückhalten, weil ihnen die Aufgabe nicht so sehr liegt. Dennoch wird eine Gesamtnote vergeben, denn auch Teamarbeit ist ein wichtiger Aspekt, den es im Leben zu erlernen gilt.

 

Das Mobile im Fotobuch

Ein Handwerker, der sich auf das Anfertigen von Mobiles versteht, braucht eine Möglichkeit, seinen Kunden seine fertigen Werke zeigen zu können. So bietet es sich an, jedes einzelne Mobile zu fotografieren, und diese Fotos dann in einem Fotobuch, wie in einer Art Katalog, zusammen zu stellen. Vor allem, wenn es nicht der Hauptberuf ist, ist diese Methode sehr preisgünstig und dennoch effektiv.

Im Fotobuch landen dann alle Bilder, die man zum Beispiel für den Verkauf in einer Versteigerungsbörse im Internet angefertigt hat. So muss man nicht von jedem produzierten Stück ein Muster aufbewahren, anhand dessen man mit dem Kunden vereinbaren kann, welchen Wunsch dieser umgesetzt haben möchte.

Das praktische am Fotobuch Katalog ist, dass man sich gleich eine Preisliste anlegen kann, anhand derer man ohne Probleme die Kalkulation für einen neuen Auftrag durchführen kann. Man weiß sehr genau, welche Materialien man verarbeitet hat, und wie viel man davon im Vergleich zum neuen Projekt benötigt. So kann man binnen weniger Minuten dem Kunden sagen, welche Kosten auf ihn zukommen werden.

Für die Kunden ist es bestimmt auch interessant, zu sehen, wie ein Mobile entsteht. Ob man seinen Partner bittet, einmal einen Arbeitstag lang mit der Kamera anwesend zu sein, oder ob man selbst Schritt für Schritt die Fertigstellung in Fotos festhält, bleibt jedem selbst überlassen. Die oft filigrane Arbeit lässt sich so jedoch am allerbesten erklären.

Es wird sicher einige Zeit dauern, bis man genügend Mobiles angefertigt und fotografiert hat, um das Fotobuch bestellen zu können. Schon bald wird man jedoch feststellen, dass der Aufwand sich durchaus gelohnt hat.

 

Der passende Einband fürs Fotobuch

Es gibt viele Anlässe, zu denen man seine Kamera mitnimmt und diese auch kräftig einsetzt. So sammeln sich, vor allem bei digitalen Kameras, in der Regel schnell einige hundert Fotos an. Diese müssen natürlich noch einmal in aller Ruhe durchgesehen und aussortiert werden, da sich darunter normalerweise sehr viele befinden, die man nicht weiter verwenden kann. Hat man diese mitunter sehr mühselige Aufgabe erledigt, bleiben trotz allem noch viele Bilder übrig. Man kann diese Fotos entwickeln lassen und beispielsweise in ein Album einkleben.

Eine weitaus elegantere Art seine Fotos zu präsentieren ist, mit ihnen ein Fotobuch zu erstellen. Ein solches Buch besteht in der Regel nicht nur aus Seiten mit abgedruckten Bildern, sondern besitzt wie jedes normale Buch auch einen Einband. Man hat durchaus die Möglichkeit diesen Einband unterschiedlich zu gestalten. Selbstverständlich sollte das Aussehen des Einbandes auch zum Inhalt des Fotobuches passen. Je nach dem Anlass, zu dem die Bilder entstanden sind, kann man sich für einen anderen Einband entscheiden.

Gab es im Bekanntenkreis beispielsweise ein freudiges Ereignis in Form eines Babys, so kann man die Farbe des Einbandes für das Fotobuch dem Geschlecht des Kindes anpassen. In der Regel steht Blau für einen Jungen und Rosa für ein Mädchen. Bilder für ein solches Buch, sind schnell gemacht, zum Beispiel im Krankenhaus oder bei der Tauffeier. Auch kann man den Einband dann noch mit diversen Kindermotiven verzieren. Ein Kinderbett oder stilisierte Zeichnungen von Kinderspielzeug würden hier gut passen. Auch sehr schön ist es, wenn man ein Bild des neuen Erdenbürgers auf der Vorderseite des Einbands platziert.

 

Makrofotografien im Fotobuch

Besitzt man eine Spiegelreflexkamera, so kann man diese mit den verschiedensten Objektiven ausstatten. Für alle Anwendungsbereiche sind spezielle Objektive im Handel erhältlich. Ein besonders faszinierender Bereich der Fotografie ist die sogenannte Makrofotografie. Das Wort makro stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet groß. Damit kann man sich sicher schon denken, um was es bei der Makrofotografie geht. Bei dieser Art der Fotografie geht es darum, Kleines ganz groß zu präsentieren. Welche Motive man sich dafür aussucht, bleibt jedem Fotografen selbst überlassen. Schon ganz normale und alltägliche Gegenstände können in entsprechender Vergrößerung fremdartig wirken.

Fotos dieser Art sind ideal dazu geeignet, ein Fotobuch der besonderen Art zu füllen. Man kann zum Beispiel Münzen, Schlüssel, Salzkörner uns eigentlich so gut wie jeden Gegenstand, den man in einem normalen Haushalt findet, auf diese Art fotografieren und dann ein Buch gestalten, bei dem der Betrachter erraten muss um welchen Gegenstand es sich bei den jeweiligen Fotos handelt. Makrofotografie ermöglicht es aber nicht nur, Alltagsgegenstände aus ungewöhnlichem Blickwinkel zu betrachten, sondern bietet auch faszinierende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt.

Auch hier kann man genügend Bilder für ein Fotobuch sammeln. Man braucht sich eigentlich nur seine Kamera nehmen und einen kleinen Spaziergang durch die nächste Wiese unternehmen. Wenn man etwas genauer als es normalerweise der Fall ist, hinsieht, kann man eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen entdecken. Jede Pflanze und jedes Tier bietet sich als Motiv für die Makrofotografie an. Pflanzen sind in der Regel leichter zu fotografieren als Tiere. Denn sie halten, im Gegensatz zu den Tieren, in der Regel still.

 

Landschaftsfotografie im Fotobuch

Das Fotografieren von Landschaften erfreut sich großer Beliebtheit. Das hat mehrere Gründe. Landschaften an sich sind pflegeleichte Motive, da sie sich nicht bewegen und somit immer stillhalten, wenn man als Fotograf auf der Suche nach dem richtigen Bildausschnitt ist. Ein weiterer Grund ist sicher, dass sich Bilder von Landschaften auch wunderbar dazu eignen, sie zu vergrößern und als Poster an die Wand zu hängen. Man muss Landschaftsbilder aber nicht zwingend an die nächste Wand hängen. Man kann auch ein Fotobuch mit solchen Aufnahmen füllen.

Macht man sich auf die Suche nach einem geeigneten Motiv für ein Landschaftsbild, sollte man sich mit offenen Augen durch die Gegend bewegen. Denn oftmals sind es die kleinen Dinge, die ein Bild aus der Masse der anderen Bilder herausheben. Vielleicht ist man gerade mit dem Auto unterwegs und sieht plötzlich einen Berg mit einer imposanten Wolkenformation im Hintergrund. Hier sollte man die Chance sofort nutzen, da man damit rechnen muss, dass die Wolken zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr vorhanden sind. Man sollte sich deshalb vielleicht daran gewöhnen, seine Kamera ständig mitzunehmen.

Dies ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man ein Fotobuch mit Landschaftsaufnahmen gestalten will. Die heutigen kompakten Digitalkameras sind in der Regel sehr klein und leicht, so dass man sie ohne Probleme in einer Tasche verstauen kann ohne dass sie stören würden. Ein weiteres schönes Motiv bei der Landschaftsfotografie sind natürlich Sonnenuntergänge oder auch deren Pendant am Morgen. Auch interessant ist es, wenn man ein und dasselbe Landschaftsbild zu verschiedenen Jahreszeiten immer wieder macht und daraus eine Serie erstellt.