Schulprojekt Fotobuch

Im modernen Kunstunterricht an der Schule kann ein Fotobuch durchaus im Lehrplan stehen. Die Schüler bekommen zu Aufgabe, unter Berücksichtigung einer bestimmten Thematik, viele eigene Bilder zu sammeln, und diese dann in einem Fotobuch zusammenzustellen. Als Themenbereiche würden sich hier viele verschiedene Möglichkeiten anbieten. Natürlich gehört es auch dazu, die Arbeiten rund um das Projekt zu dokumentieren; dies geschieht in schriftlicher Form. Um eine gute Note erzielen zu können, muss hier jeder Schüler mit der Gruppe, aber auch einzeln, vollen Einsatz bringen, was Ideen, Durchführung und Arbeitswille betrifft.

Zunächst wird im Team das Thema für das Fotobuch diskutiert. Schon hier entstehen die ersten Ideen, wie man etwas visualisieren kann, wie man einen Gedanken in Bildform festhalten kann. Natürlich muss hier mancher Kompromiss geschlossen werden, denn nicht alles ist möglich und nicht alles gefällt jedem Beteiligten.

Die einfache Sammlung der Bilder ist ein großer Teil des Projekts Fotobuch, doch viele Nebenarbeiten fordern noch ihren Tribut. Es wird noch einige Zeit ins Land gehen, bis alle Bilder bearbeitet sind, Zusatzaufgaben, die sich mit dem Fotoapparat nicht durchführen lassen, erledigt sind, und das Buch letztendlich zur Bestellung bereit ist.

Zur Dokumentation bietet es sich an, dass jeder Schüler ein einzelnes Aufgabengebiet in einem kurzen Referat zusammenfasst. In den wenigen Tagen, die die Klasse und der Lehrer auf das fertige Fotobuch warten müssen, werden diese Referate dann gehalten, besprochen und benotet. Einige Schüler sind mit Sicherheit sehr engagiert bei der Sache, während andere sich eher zurückhalten, weil ihnen die Aufgabe nicht so sehr liegt. Dennoch wird eine Gesamtnote vergeben, denn auch Teamarbeit ist ein wichtiger Aspekt, den es im Leben zu erlernen gilt.